
Ja, ein Helm ist Pflicht, für Fahrer und Beifahrer. Aber die Hürde ist niedriger, als die meisten denken: Ein normaler, unbeschädigter Motorrad- oder Autohelm reicht, einen speziellen Renn- oder Trackday-Helm brauchst du nicht. Diese Seite zeigt dir, wie du dir einen zulegst, falls du noch keinen hast, und was du sonst wirklich brauchst.
Helm ist Pflicht für alle Insassen im Auto, Fahrer und Beifahrer gleichermaßen, an jedem unserer Termine. Das ist keine Empfehlung. Die gute Nachricht: Die Anforderung ist niedrig. Ein normaler, unbeschädigter Motorrad- oder Autohelm reicht völlig, du brauchst keinen speziellen Renn- oder Trackday-Helm.
Kein Helm da? Im Renntaxi bekommst du den Helm immer von uns, du brauchst nur eine Sturmhaube: mitbringen oder bei uns vor Ort kaufen. Fährst du im eigenen Auto, sag uns vorher Bescheid, dann bekommen wir das gemeinsam organisiert. Die genauen Angaben zu deinem Termin stehen in deinen persönlichen Vorab-Infos.
Hast du noch keinen Helm, hier unsere Erfahrung aus dem Trackday-Alltag, keine Norm-Vorschrift. Es gibt grob drei Bauformen, jede mit eigenen Vor- und Nachteilen:
Der geschlossene Vollhelm mit festem Kinnteil, das gängigste Bild vom Helm. Rundum geschlossen, guter Wind- und Lärmschutz beim schnellen Fahren. Dafür etwas enger beim Aufsetzen, und zum Reden oder Trinken nimmst du ihn komplett ab.
Das Kinnteil lässt sich hochklappen, praktisch für ein kurzes Gespräch oder eine Pause, ohne den ganzen Helm abzusetzen. Durch das Scharnier meist etwas schwerer als ein vergleichbarer Integralhelm.
Auch Jethelm genannt: luftig und am schnellsten aufgesetzt. Dafür bleiben Kinn und Gesicht frei, auf dem Trackday eher die Ausnahme als die Regel.
Wichtiger als die Bauform ist die Passform: Der Helm sollte stramm sitzen, ohne Druckpunkte, ohne Spiel beim Kopfschütteln. Probier ihn am besten im Laden mit echter Anprobe, kein Katalogbild oder keine Online-Maßtabelle ersetzt das.
Von einem gebrauchten Helm mit unklarer Geschichte oder sichtbaren Rissen und Dellen raten wir ab, so ein Schnäppchen lohnt sich nicht. Nach einem harten Sturz gilt ein Helm unter Fahrern weitgehend als durch, unabhängig von jeder Norm.
Es gibt Helmnormen wie ECE, FIA oder Snell, die in bestimmten Motorsport-Serien vorgeschrieben sein können. Für unsere Trackdays schreiben wir keine davon vor, ein normaler unbeschädigter Helm reicht. Weicht das bei deinem Termin einmal ab, steht es in deinen Vorab-Infos.
Der Helm ist der einzige Pflichtpunkt. Der Rest ist unsere Empfehlung aus der Erfahrung, keine Vorschrift:
Die Ausrüstung ist damit abgehakt, der Rest der Vorbereitung steht in der großen Checkliste im Ratgeber Trackday-Vorbereitung. Und wenn du noch ganz am Anfang stehst, beantwortet Dein erster Trackday die Grundfragen vor der Buchung.
Für Beifahrer gilt dieselbe Helmpflicht wie für dich als Fahrer, ganz gleich, wer mitfährt. Hat die Person, die du mitnehmen willst, keinen eigenen Helm: dieselbe Regel wie oben, sag uns vorher Bescheid, wir bekommen das organisiert.
Wer lieber ganz ohne eigene Ausrüstung mitfahren will: Im Renntaxi wird der Helm für dich gestellt, du musst nur an flache, geschlossene Schuhe und eng anliegende Kleidung denken. Zum Gurt: Das Renntaxi hat zwar einen Sechspunktgurt, der darf aber nur zum Einsatz kommen, wenn du ein eigenes HANS-System mitbringst. Ansonsten fährst du ganz normal mit dem Dreipunktgurt angeschnallt.
Wichtig zu dieser Seite: Das hier sind unsere Erfahrungswerte aus eigenen Terminen, keine Herstellerfreigabe und keine Sicherheitsberatung. Die verbindlichen Vorab-Infos zu deinem konkreten Termin bekommst du automatisch vor dem Event.
Nächster Termin ist Sa, 12. September 2026 am Bilster Berg. Alle Preise stehen offen auf der Buchungsseite.
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