
Open Pitlane heißt: Die Boxengasse ist den ganzen Tag offen. Es gibt keine Gruppen und keine festen Zeitfenster, du entscheidest selbst, wann und wie viel du fährst. Begrenzt ist nur, wie viele Autos gleichzeitig auf der Strecke sein dürfen.
Fast jeder Trackday läuft nach einem von drei Formaten, oder einer Mischung davon. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie viel Freiheit du hast und wie viel Führung du bekommst:
Die Boxengasse ist den ganzen Tag offen, du fährst raus und rein, wann du willst. Passt für alle, die im eigenen Tempo fahren und so lange draußen bleiben wollen, bis eine Kurve wirklich sitzt. Der Nachteil: Das Feld ist gemischt, du brauchst Übersicht, musst schnellere Autos vorbeilassen und deine Pausen selbst setzen. Für ganz frische Einsteiger kann sich das erstmal nach viel anfühlen.
Die Teilnehmer werden nach Tempo oder Erfahrung eingeteilt, jede Gruppe bekommt ein festes Zeitfenster, zum Beispiel 20 Minuten pro Stunde. Das gibt gerade Einsteigern Struktur und ein ähnliches Tempo im Feld, du weißt immer genau, wann du dran bist. Der Nachteil: Du fährst, wenn die Gruppe dran ist, nicht wenn du bereit oder aufgewärmt bist, und den Großteil des Tages stehst du.
Ihr fahrt in einer Reihe hinter einem Instruktor, in dessen Tempo, ohne zu überholen. Das ist der sanfteste Einstieg überhaupt, du musst nie allein entscheiden, wie schnell du fährst. Der Nachteil: Du bestimmst das Tempo nicht selbst, und zum eigenständigen Fahren bleibt kaum Raum.
Alle drei haben ihren Platz, es gibt hier kein objektiv bestes Format, nur die Frage, was zu dir und deinem Tag passt.
Wir fahren Open Pit an allen unseren Terminen, mit ein paar festen Eckpunkten, die für jeden Termin gelten:
Der ehrliche Punkt: Was Open Pit für Einsteiger schwierig machen kann, ist die Eigenverantwortung: selbst einschätzen, wann eine Pause dran ist, selbst auf den Verkehr achten. Genau deshalb kombinieren wir Open Pit mit Instruktoren, die den ganzen Tag da sind. Eigenverantwortung soll bei uns nicht heißen, dass du allein gelassen wirst.
Bei festen Turns kennst du deine Fahrzeit im Voraus, sie ist aber begrenzt: Läuft der Tag zum Beispiel über feste 20-Minuten-Fenster, weißt du genau, wie viele Minuten du bekommst, mehr wird es nicht. Bei Open Pit ist keine Minutenzahl garantiert, dafür ist die tatsächliche Fahrzeit in der Praxis meist deutlich höher, weil das Feld begrenzt ist und nie alle Autos gleichzeitig draußen sind.
Wie du das beim Vergleichen von Angeboten sauber gegenrechnest, den Preis pro Stunde Fahrzeit statt nur den Ticketpreis, steht ausführlicher im Ratgeber Was kostet ein Trackday.
Und falls du gerade ganz am Anfang stehst: Dein erster Trackday beantwortet die Grundfragen vor der Buchung, Trackday-Vorbereitung die Checkliste für den Tag selbst.
Nächster Termin ist Sa, 12. September 2026 am Bilster Berg. Bei uns heißt das: Open Pit den ganzen Tag, Instruktoren inklusive.
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